Tag der Software-Freiheit

Geschrieben am 17.09.2022 von:

Patrick Weber


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Am 17. September fand bereits zum 19. Mal der Tag der Software-Freiheit statt. Gefeiert wird an diesem Tag – wie der Name schon vermuten lässt – das Prinzip der Freien Software bzw. Open-Source-Software, also Software, die jeder Mensch frei benutzen, verstehen, modifizieren, kopieren und verbreiten darf.

Während insbesondere Unternehmen den Einsatz solcher Software im Zusammenhang mit betriebskritischen Systemen oder sensiblen Daten nicht leichtfertig beschließen sollten, bietet diese Art von Software aber auf der anderen Seite auch einige Vorteile, die sie attraktiv machen. Der offensichtlichste davon ist selbstverständlich die kostenlose Nutzung der Software. Aber auch das hohe Entwicklungstempo durch die große Community und das schnellere Finden von funktionalen Fehlern im Code durch häufige Reviews sind hier zu nennen.

Zudem hat sich in der Vergangenheit des Öfteren gezeigt, dass das Prinzip „Security by Obscurity“ nicht immer zutrifft und folglich der Einsatz von Open-Source Software nicht automatisch eine Sicherheitslücke darstellt. Dieses Prinzip besagt nämlich, dass die Sicherheit eines Systems durch die Geheimhaltung des Codes zu einer Verbesserung der IT-Sicherheit führe und in der Folge die Offenlegung von Code ein Sicherheitsproblem darstelle. Tatsächlich kann man aber am Beispiel von Open-Source-Software genau das Gegenteil dieses Prinzips feststellen: Denn dadurch, dass das System und der zugrundeliegende Code von der gesamten Community genauestens analysiert und nach Fehlern durchsucht werden kann, wird mehr Transparenz geschaffen, die es ermöglicht, Fehler schneller zu beheben. Dies führt letztendlich dann auch zu mehr Sicherheit und Vertrauen in die Software.

Bist du dir unsicher, welche Software aus technischer und datenschutzrechtlicher Sicht für deine Zwecke geeignet ist oder was beim Einsatz von Open-Source-Software alles zu beachten ist? Dann melde dich bei uns, wir beraten dich gerne!


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